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an apple a day

Wir haben das Glück, daß bei uns in der Gegend eine Unmenge an herrenlosen Apfelbäumen herumsteht, viele an unbefahrenen Feldwegen.

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Es ist also gar nicht so schlimm, daß es in unserem eigenen Garten nicht wirklich Äpfel gibt.

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Was aber schlimm ist, ist das man die schönen Äpfel nicht unendlich aufheben kann. Es sind so viele, da könnte jeder von uns das ganze Jahr über jeden Tag zwei essen. Wir sammeln in den letzten Wochen so viel es geht (klick und klick), füttern damit die Tiere und natürlich uns und ich verdekoriere sie im ganzen Haus.

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Aber bald ist es vorbei, heute gab es schon den ersten Bodenfrost.
Was tut man also, man sorgt vor und kocht ein, draußen ist es sowieso meist grau, so schön ist der Himmel hier in den letzten Tagen sehr selten.

abendhimmel
Da ich Apfelkompott nicht mag, wurde Apfelmus gekocht, natürlich aus Fallobst, damit es richtig schön süß wird.

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Fast sieben Kilo sind es geworden.
Sehr lecker, auch wenn es hier noch nicht so aussieht.

Bis bald,
Paula

P.S. Achja, Happy Halloween übrigens .. unseren Kürbis könnt ihr bei Instagram ansehen!

Winter adé …

Diese Woche war Frühlingsanfang, also zumindest meteorologisch.

Eis am alten Stallfenster

Ich gebe sonst nicht so viel auf dieses Datum, aber diese Jahr hat mich der Winter so enttäuscht,

Schneebirke 1

dass ich fand, wenn schon kein richtiger Winter, dann wenigstens endlich richtig Frühling.

vereister Zaun

Entsprechend wenig Winterbilder gab’s im Blog, die Zeit war eh knapp in den letzten Wochen.

Eiszapfen am Apfelbaum

Aber mit diesen Bildern von einem strahlend schönen Wintermorgen Mitte Januar …

Eiskristalle

… gibt es nochmal einen kleinen feierlichen Abgesang.

Eiszaun

Und dann ist gut, finde ich!

Habt eine schöne Woche und bis bald,
Paula

Gänse beim Eisbaden

Ich hab natürlich neulich dann nicht gleich mit dem „entweihnachten“ begonnen.
Ich hatte so Lust, wieder rauszugehen und fand, dass man drinnen auch noch sein könne, wenn es dunkel ist.

Es ist ja auch eigentlich ganz nett, mit den Strohherzen in den Fenstern.

veranda

Und durch den vor dem Frost geretteten Salat und Dill darunter wirkt es auch gar nicht sooo weihnachtlich, oder? *

salat und dill

Bin ich also zu den Gänsen hinter, wieder mit der Kamera, denn die letzten Fotos von ihnen sind lange her.

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Da die Hagebutten inzwischen nicht mehr Gänse-tauglich sind, hatte ich ein paar Möhren mit, aber darauf hatten sie gar keine rechte Lust.

Hagebutten

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Sie waren voll beschäftigt – mit Eisbaden.

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Hatten sich den Wassereimer umgekippt und sich eine herrliche Pfütze gemacht.
Da drin badet es sich gleich dreimal so schön, fanden sie wohl, viel besser, als in den Schüsseln, denn die großen Wannen kommen erst wieder im Frühling raus.

Reingesetzt,

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mit den Flügeln ins Wasser geschlagen, dass es spritzt

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und hinterher schön ausgeschüttelt, nur aufpassen, dass man dabei nicht ausrutscht.

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Noch einmal kräftig mit den Flügeln geschlagen,

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dann kommt die Feinarbeit.

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Ganz schön flauschig, so ein Wintergefieder.

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Bis bald,
Paula

*Nun gut,  mittlerweile sind die Strohherzen weg, aber wachsen tut der Salat trotzdem nicht besser.