Vor dem Frost II – die letzten Äppel

Unseren großen Apfelbaum hatte dieses Jahr der Sturm geköpft.

Apfeltriebe

Alt war er und drinnen nisteten schon Stare. Trotzdem hing er im Sommer voller kleiner Äpfel, die es leider nicht geschafft haben, reif zu werden.
Ob und wann die kleinen neuen Triebe wieder tragen, keine Ahnung.

Zum Glück gibt es ganz in der Nähe einen alten Feldweg, an dem links und rechts alte Apfelbäume stehen. Und genau von denen wollte ich vor dem Wintereinbruch noch welche holen. Für uns, um nochmal Mus zu machen, aber vor allem für das liebe Vieh, als Vitaminhappen für die nächsten Wochen.

Viele waren nicht mehr da. Die meisten lagen angefressen und plattgetrampelt im Gras.
Mus machen muss also ausfallen.

Einige habe ich aber in der letzten Woche doch noch ergattert. Die waren teilweise schon unter dem Gras und der Erde verschwunden, aber man scheut ja keine Müh für das liebe Federvieh.

Am Wochenende haben wir sie dann gewaschen und sortiert.

Apfelwäsche2

Apfelwäsche3

Der Hase kam auch gleich dazu, um sich schnell seinen Anteil zu sichern. Einfach aus der Schüssel gestohlen – die Dame wird von Tag zu Tag frecher.

Apfeldiebe

Zum Glück schien die Sonne, so konnten die Äpfel den Tag auf dem mit Zeitung ausgelegten Wäscheständer verbringen und  alleine trocknen, während wir den schönen Tag anderweitig nutzten (dazu später mehr).

Apfeltrocknen1 Apfeltrocknen2

Jetzt warten sie, fein säuberlich in Obstkisten gestapelt, darauf verfüttert zu werden.

Bis bald

Paula

2 Gedanken zu „Vor dem Frost II – die letzten Äppel“

  1. Liebe Paula! Das ist eine richtig gute Idee! Wir haben immer nur für den momentanen Gebrauch geholt, aber sie einzulagern für das Gegacker und Geschnatter, da sind wir nicht drauf gekommen… das merke ich mir für die kommende Saison :o)
    Unsere eigenen Äpfel sind leider keine Lageräpfel.
    Einen lieben Gruß schickt Dir die Elke

    1. Danke, liebe Elke. Wir machen das dieses Jahr auch zum ersten Mal, ich bin gespannt wie lange wir etwas davon haben. Viele waren doch schon etwas ramponiert, es gab ja leider nur noch Fallobst.
      LG
      Paula

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