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an apple a day

Wir haben das Glück, daß bei uns in der Gegend eine Unmenge an herrenlosen Apfelbäumen herumsteht, viele an unbefahrenen Feldwegen.

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Es ist also gar nicht so schlimm, daß es in unserem eigenen Garten nicht wirklich Äpfel gibt.

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Was aber schlimm ist, ist das man die schönen Äpfel nicht unendlich aufheben kann. Es sind so viele, da könnte jeder von uns das ganze Jahr über jeden Tag zwei essen. Wir sammeln in den letzten Wochen so viel es geht (klick und klick), füttern damit die Tiere und natürlich uns und ich verdekoriere sie im ganzen Haus.

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Aber bald ist es vorbei, heute gab es schon den ersten Bodenfrost.
Was tut man also, man sorgt vor und kocht ein, draußen ist es sowieso meist grau, so schön ist der Himmel hier in den letzten Tagen sehr selten.

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Da ich Apfelkompott nicht mag, wurde Apfelmus gekocht, natürlich aus Fallobst, damit es richtig schön süß wird.

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Fast sieben Kilo sind es geworden.
Sehr lecker, auch wenn es hier noch nicht so aussieht.

Bis bald,
Paula

P.S. Achja, Happy Halloween übrigens .. unseren Kürbis könnt ihr bei Instagram ansehen!

Frohes Neues Jahr und Godt Nytår

I dag kommer der en lille hilsen på dansk, fordi jeg blev så glad og vil så gerne sige tak for den lille hilsen jeg fik forleden dag.
Jeg sidder og hygger mig, kigger lidt på den lille krans med stearinlyset og håber at kattene bliver langt væk    : )

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Jeg gad ikke så meget julepynt i år, men Katinka syntes at der altså skal være en krans i stuen, så jeg fik en meget lille en, som aldrig blev tændt, for Otto og Mimo stædigvæk er for vilde.

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I morgen starter hverdagen igen og jeg gider ikke så rigtig, det er så hyggeligt at være hjemme sammen med familien…

Jeg håber, at I har det godt allesammen og at vi snart får mulighed til at ses igen.
Har nogle fine dage indtil vi igen hører fra hinanden.

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Knus og kærlig hilsen fra

Paula
og resten af familien

P.S. Ganz viele gute Wünsche zum neuen Jahr auch für alle anderen und bis ganz bald
Paula

Dill – Advent

Ich liebe die Vorweihnachtszeit, Kekse backen, Weihnachtslieder singen, Weihnachtsgeschichten vorlesen, Geschenke basteln, Gemütlichkeit und Adventsdeko.
Von meiner Liebe zu letzterem zeugen auch etwa neun Umzugskisten auf unserem Dachboden, sehr zum Leidwesen meines lieben Gemahls. Das ganze Haus muss weihnachtlich sein, wenn es denn weihnachtet, aber dieses Jahr ist das alles ein wenig kurz gekommen.
Nun waren wir am ersten Adventswochenende sowieso nicht zu Hause und so haben wir es bis zum letzten Sonntag gerade mal zu einem Adventskranz geschafft. Und auch das nur, dank meiner lieben Mutter, die das Kränzebinden seit Jahren für uns alle übernommen hat. Den zu fotografieren, habe ich allerdings auch noch nicht geschafft, das hole ich aber ganz sicher in den nächsten Tagen nach, versprochen.

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Stattdessen habe ich etwas fotografiert, was es mir mindestens genauso angetan hat, wie der schöne Kranz, auch wenn es eigentlich so gar nicht weihnachtlich ist.

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Die letzte Dillblüte. Als ich durch den Garten sprang, um noch etwas Grünes für den Weihnachtsmarkt zusammenzusuchen fand ich sie. Irgendwie erinnert sie mich auch an Schneeflocken und so hat sie doch auch zumindest etwas winterliches.

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Jetzt steht sie auf der Kante von unserem Küchenherd, gleich neben dem alten Schild, das wir im Sommer auf dem Dachboden gefunden haben. Vor langer Zeit hatte es jemand mal in eine Holzverkleidung eingearbeitet um sie dicht zu bekommen. Natürlich mit der Rückseite nach vorn und dann wieder dick Bretter drüber.

Das wir das Schild entdeckt haben, war also eigentlich blanker Zufall und auch ein wenig meinem Dickkopf geschuldet. Glücklicherweise treffe ich, wenn es um’s verborgene Schätze entdecken geht, bei meinem lieben Gemahl nie auf taube Ohren.

Auf die stoße ich im Moment nur bei meinen Kindern, wenn ich sie überreden will, doch mal etwas weihnachtliches zu basteln.
Die Zwecke ist seit ein paar Tagen im Loomband – fieber…

Dilladvent mit Looms

… und der Große malt lieber abstrakt..

Dilladvent abstrakt

Na mal schauen, morgen ist schon der zweite Advent und ich denke, dass wir zumindest endlich die ersten selbstgebackenen Plätzchen zum Kaffee haben werden, wenn wir die zweite Kerze anzünden.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen zweiten Advent.
Bis bald

Paula