Schneegänse

Heute war ein spannender Tag für mich und die Gänse, unser erster gemeinsamer Schnee.
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Eine von Reif überzogene Wiese hatten wir schon. Wir hatten auch schon Tage, an denen die Wiese komplett durchgefroren war.

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Dass es nicht mehr, wie bislang, fünf große Wannen mit Wasser zum Baden gibt, ist auch keine Neuigkeit. Dass es dafür mehr zu Futtern gibt, ist ein Nebeneffekt des Winters, der auch – mal mehr und mal weniger – Anklang findet.

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Dass aber die Wiese einfach mal komplett weg ist und man dafür durch etwas Weißes watet, was zum Baden auch nicht wirklich taugt, ist eine ganz neue Frechheit.

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Ich hatte ja gehofft, dass die Gänse, wenn dann der Schnee tatsächlich kommt, endlich ihren Unterstand nutzen würden.

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Bislang schien das Haus aus Stroh mehr als netter Nistplatz für Mäuse zu dienen, den Gänsen war er schnurzwurzpiepe. Aber, so hoffte ich, nicht mehr wenn die Paddel frieren und draußen eh nichts Spannendes zu entdecken ist.  

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Falsch gedacht. Mein Versuch, sie mit Futter rein zu locken, endete damit, dass ich am Nachmittag das Futter wieder raus stellte, damit die Ärmsten auch mal was essen könnten.

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Vielleicht ist es ihnen nicht gemütlich genug, dachte ich dann und habe erstmal einen großen Sack Einstreu-Heu geholt.

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Als der verteilt war, mussten sie doch schonmal kucken…

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und inspizieren.

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Zur Dämmerung aber, als ich sie holen ging, saßen sie wieder alle im Schnee.

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Jetzt schlafen sie friedlich im dick eingestreuten  Stall und ich habe Zeit, mir bis morgen früh den Kopf zu brechen, wie ich sie doch noch von der Wunderbarkeit des eigens für sie errichteten Strohhauses überzeugen kann.

Bis bald

Paula

 

P.S. Wer noch nicht genug und Lust auf noch ein paar Gänsebilder mehr hat, findet sie bei meiner Mama, die dem ganzen Hin und Her heute beigewohnt hat.

2 Gedanken zu „Schneegänse“

  1. Guten Morgen liebe Paula,
    ich bin extra gestern nachdem ich hier geschaut hatte mit meinem Buch *Liebenswerte Langhälse* ins Bett gegangen und habe noch mal nachgeschaut… Gänse brauchen eigentlich nur einen Stall, damit sie nachts Schutz vor Räubern haben. Sie sind so kälteresistent, daß sie eigentlich das ganze Jahr über draußen sein könnten! Unsere beiden haben den Stall direkt an der Wiese und sind da nie drin, Wenn Heia-Zeit ist, muss man sie nett dazu auffordern ;o)
    Lediglich wichtig sind Schattenplätze bei großer Hitze. Die vertragen sie nicht gut. So steht es in diesem Buch.
    Unsere beiden legen sich auch ständig in den Schnee. Warum das so ist, das weiß ich aber nicht.
    Lustig ist das Bild, wie sie neugierig schauen, was der Mensch da in dem großen Sack tut ;o)
    Eure sieht man so gut bei Schnee. Hier gibt es dann nur noch drei orange Stellen pro Gans ;o)
    Einen schönen Tag und liebe Grüße, Elke

    1. Hallo liebe Elke, vielen, vielen Dank für Deinen netten Kommentar, der mich vor allem sehr beruhigt hat. Ich hatte viel in Foren gekuckt und da häufiger den Hinweis gefunden, dass eben ein trockener und windgeschützter Unterstand wichtig sei, wenn es draußen weiß wird. Dass meine den so gar nicht nutzen wollten, hatte mir arges Kopfzerbrechen bereitet. Jetzt taut es ja sowieso alles erstmal wieder und mit Deinen Worten im Kopf kann ich das gelassener sehen. Das Buch werde ich mir wohl auch mal besorgen, habe schon mehrfach Gutes darüber gelesen.
      Dir wünsche ich jetzt erstmal einen Guten Rutsch und morgen einen schönen Neujahrstag.
      Bis nächstes Jahr dann!
      Ganz liebe Grüße
      Paula

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