Sonnenhühner

Die letzten Tage sind grau, nass und kalt, richtiges Novemberwetter eben. Doch das ficht uns nicht an, es gibt drinnen momentan sowieso mehr zu tun als draußen – der erste Weihnachtsmarkt  für arborala naht mit großen Schritten.

Darum mach ich die Werkstatttüre zu, heize mir das kleine Öfchen und schon wird losgesägt, gehämmert, gebohrt und geschliffen.

Nur am Wochenende, als zur Abwechslung auch mal wieder die Sonne schien, habe ich meine Kaffeepause gemeinsam mit den Hühnern verbracht und mit ihnen die Sonne genossen.

Sonnenhühner 5 Sonnenhühner 4 Sonnenhühner 3 Sonnenhühner 2

Manch einem schien es regelrecht zu warm.

Baumhuhn

Erst seit diesem Jahr  haben wir so ein paar Klettermaxen. Die toben manchmal so hoch oben durchs Geäst, dass ich die Feuerwehr rufen müsste, wenn sie nicht alleine wieder runter kämen. Die Gesichter der Männer stelle man sich vor. 

Ich muss nun wieder an meine Werkbank, die heutige Kaffeepause ist vorbei…
Euch allen ein schönes erstes Adventswochenende und

bis bald

Paula

Vor dem Frost III – Im Herbstgarten

Wieder frisch und vor allem trocken gekleidet (was bisher geschah findet ihr hier) hatten die Zwecke und ich uns ein zweites Mal auf den Weg zum Gemüsegarten gemacht.

Die Johannisbeere, die mein lieber Gemahl im Frühsommer beim Sensen versehentlich geköpft hatte, war glücklicherweise gewillt gewesen, sich zu bewurzeln, so dass wir nun aus eins zwei gemacht haben, wenn alles gut geht.
Und damit sie im Frühling gleich richtig loslegen kann, sollte sie noch vor dem Winter in die Erde.

Einpflanzen

Danach haben wir noch ein wenig Ordnung gemacht und die letzten Feuerbohnen gepflückt,

Feuerbohnen

die letzten Lauchzwiebeln geerntet,

Lauchzwiebeln

ein bisschen Pimpinelle für den Hasen mitgenommen,

Pimpinelle

die Ringelblumen immernoch stehen lassen, wo sie sich doch so mühen,

Ringelblume

dem Rosenkohl gut zugeredet, dass er jetzt, wo es Raupen und Schnecken schon zu kalt ist, endlich in Ruhe wachsen kann

Rosenkohl

und auch dem Spitzkohl  noch ein paar Tage in der letzten warmen Herbstsonne gewährt.

Spitzkohl

Als die Sonne dann langsam verschwand, wurde uns doch zu kalt im Garten und so sind wir lieber rein in die warme Küche um die letzten Tomaten zu verarbeiten.

Grüne Tomaten

Ich hatte sie schon vor Tagen vor dem Frost  gerettet und gehofft, dass sie noch ein wenig nachreifen. Leider waren die meisten doch noch grün und hart aber ich fand, das sei besser als braun und matschig und hatte auch gleich eine gute Idee, was man damit machen könnte. 

Was genau das ist, kann ich aber leider erst Ende Dezember verraten.

(Und ja, liebe Mama, das ist eine kleine Retourkutsche...)

Bis bald

Paula

Springsprungspaß

Während die Äpfel, faul, aber nicht faulig (dafür hatten wir gesorgt) in der Sonne lagen, haben die Zwecke und ich uns erstmal eine Weile bei den Gänsen vergnügt.

Gans 2
Wir (also vor allem die Zwecke) fanden, es sei Zeit für ein Bad.

Gans 3

Die Gänse fanden das aber überhaupt nicht.

Gans 1

O.K. der Schnabel musste mal ein wenig getaucht werden,

Gans 4

Gans 5

…aber rein in das kalte Nass wollte niemand. Wir hatten uns wohl in der Zeit geirrt, am Wochenende baden Gänse vielleicht lieber etwas später.

Da wir aber nun schonmal da waren, beschloss die Zwecke, dass wir uns ja ein wenig mit dem Wasser vergnügen könnten.

Springsprung

Der Schlauch wurde kurzerhand zum „Springsprung“ umfunktioniert und los ging es.

Springsprungspaß 1

Den richtigen Exzess habe ich nicht fotografiert, da hatte ich zuviel Angst um meinen Apparat.

Springsprungspaß 2

Ich sage nur soviel: danach mussten dringend neue, trockene Klamotten her, bevor wir endlich im Garten noch ein wenig fleißig sein konnten.

FF

Bis bald

Paula