Kürbisdiebe

Da nun heute Halloween ist und wir noch Kürbisse brauchten, um Gesichter reinzuschnitzen, waren wir gestern wieder einmal bei meinen geliebten „Kompostbergen“. Dort, wo wir vor einigen Wochen die riesigen Pflanzen und vor allem die vielen Kürbisse entdeckt hatten (nachzulesen hier). Wir hatten den Großteil der Kürbisse dran gelassen, damit sie noch weiter wachsen können. Gestern nun wollten wir endlich ernten.

Tja, wollten wir.

Kürbis angenagt 1

Riesengroße, dicke Kürbisse hatte ich mir erträumt. Leider nur hatte sich ganz offensichtlich vorher schon jemand daran erfreut. Abgenagt und angefressen waren die Kürbisse, die noch da waren, der Rest war  einfach schon im Ganzen weg.

Kürbis angenagt 3

Die Trauer war groß, aber einige hatten wir ja damals schon mitgenommen und so habe ich den Schönsten und Größten heute freigeben müssen.

noch ein Dieb

Der Hase fand das „Ausnehmen“ am spannendsten.

noch ein Dieb 2

Aha, noch ein Dieb…ich wusste gar nicht, dass Karnickel sowas fressen.

Die Kinder mussten sich damit begnügen, dass sie teilen müssen und jeder eine Seite verzieren darf.

Schön ist er geworden und so bin ich nun gar nicht mehr so traurig, zumal ich etwas viel besseres gefunden habe. Auf den Kompostbergen. Dazu aber später mehr, jetzt muss ich erstmal schauen, ob die Zwecke mir etwas Schönes abgibt. Sie ist grad vom Raubzug durchs Dorf zurück.

Süßes, sonst gibt’s Saures!

Bis bald

Paula

Graue Tage – Große Bohnen

Mistwetter war’s, trübe und triefig, aber raus mussten wir trotzdem. Ich mag das ja eigentlich, dass einen die Tiere irgendwie dazu verpflichten, denn wenn man erst wieder drinnen ist, ist es gleich noch viel gemütlicher.

Weil ja grad‘ Ferien sind, hatte ich mit den Gänsen gestern früh gleich richtig viel Zeit, den grauen Tag zu genießen. Wir haben sozusagen getrödelt. Muss auch mal sein.

Annabel

Als wir dann endlich hinten im Garten waren, hatten es die Gänse aber doch eilig zum Wasser zu kommen.

Gänseeile

Dummerdings nur, hatte ich vergessen den Hahn aufzudrehen, also musste ich wieder zurück und die Gänse weiter auf frisches Wasser warten. Sie haben sich die Zeit mit in die Luft kucken vertrieben…

Fluggänseschauen

..glaube ich, ich war ja nicht dabei.

Ich habe derweil noch schnell ein paar Hagebutten für sie gepflückt, die mögen sie gern.

Hagebutten

Gefreut haben sie sich drüber, doch langsam hatten sie meine Trödelei satt.

Mach_hinne

Sie fanden es sei Zeit für frisches Wasser und so habe ich mich denn erbarmt.

Tschipföl

Weil die Gänse ja nun nicht mehr so recht mit mir trödeln wollten, bin ich mal schauen gegangen, ob die trödelige Dahlie sich nun endlich ausgetrödelt hat. Sie wollte partout den ganzen Sommer nicht blühen, obwohl ich sie zur gleichen Zeit wie alle anderen in die Erde gesteckt hatte.

Noch vor einer Woche sah sie so aus:

die letzte Dahlie vor einer Woche

Aber heute endlich:

die letzte Dahlie

Schade nur das bald der Winter kommt liebe Dahlie, zuviel Trödelei ist nämlich auch nicht gut. 

Deswegen haben wir dann auch gleich gestern noch unsere Feuerbohnen an der Mauer abgeerntet. Die die erst so gar keine Früchte tragen wollten (klick).

Feuerbohnenernte1

Eigentlich sollten auch sie noch ein wenig trödeln dürfen, aber weil einige schon angefangen hatten zu matschen, habe ich beschlossen, dass sie lieber gleich runter kommen, ehe wir nichts mehr davon haben.

Also ein Feuer an im Küchenherd damit es so richtig schön gemütlich wird…

Ofenwärme

und losgepult. Wer hat die Schönste, wer hat die Größte?

Feuerbohnenernte2

So schön bunt wie die im Sommer zwischendurch geernteten (klick), sind sie diesmal leider nicht, aber wir sind dennoch begeistert.
Ich muss gestehen, ich habe in diesem Jahr meine Liebe zu Bohnen entdeckt, sie sind so schön und fassen sich so toll an.

Feuerbohnenernte3

Deswegen brauchen wir nächstes Jahr dringend wieder welche und zwar mindestens doppelt so viele.

Bohnen für 2015

Mindestens!

Jetzt werde ich erstmal schauen, wie es den anderen Bohnen im Garten geht, dort warten noch mehr Feuerbohnen, Wachsbohnenreste für 2015er-Samen und ein paar Büsche Trockenbohnen.

Also keine Zeit zu trödeln.

Bis bald

Paula

Abendspaziergang

Da es nun die nächsten Tage durchregnen soll, hatten wir gestern Abend beschlossen, dass wir unbedingt nochmal einen ordentlichen Spaziergang machen müssten. Ein bisschen Herbstluft atmen und schauen, was sich so im Wald getan hat.

Marone

Es hatte sich einiges getan, vor allem an der Pilzfront. Beim  ersten dachten wir noch, naja, ein Pilz, doch was sollen wir mit einem. Als ich unweit den nächsten entdeckte, bekam ich schon Zweifel, doch wieder zurück, nein und zwei, davon wird man auch nicht satt.

Bovist

Um die Geschichte kurz zu machen, wir haben keinen einzigen mitgenommen, obwohl wir noch etliche entdeckt haben und zwar nicht nur schöne, sondern auch essbare.

Pilze

Je mehr wir sahen umso mehr habe ich mich geärgert, dass wir die Pilze davor und die davor auch, haben stehen lassen.
Ich schätze, beim nächsten mal ist es besser, das was man sieht gleich mitzunehmen. Wenn es nicht für ein Essen reicht,  kann man sie immernoch trocknen, als Gulaschgewürz zum Beispiel.

Den Hunden waren die vielen Pilze egal, die sind gerannt was das Zeug hält und wissen vermutlich auch ohne Wetterbericht, dass die nächsten Tage nass und langweilig werden.

Hunde

Ein bisschen Moosaroma wollte aber auch Polly gern mit nach Hause nehmen.

Hund

Erst als die Sonne langsam hinter den Bäumen verschwand, haben wir uns aus dem Wald getrollt.

Sonnenuntergang an Bäumen

Noch ein wenig am Feldrand entlang spaziert und dort schnell die letzten Blümchen gepflückt. Diesmal wollte ich es nicht darauf ankommen lassen. Die Zwecke hat derweil ein Nickerchen gemacht, das ist der rosafarbene Haufen ganz rechts unten im Bild.

Feld

Als die Sonne dann wirklich weg war, ging es ab nach Hause.

Abendhimmel

Die nächsten Tage muss ich den Wegrand wohl aus der Vase genießen.

Wegesrandstrauß

Bis bald

Paula