Erste Ernte

Die Schwalben sind langsam aus dem Nest gewachsen,

schwalbendie Küken zu groß um richtig gehudert zu werden,

Kükenes ist an der Zeit ein wenig zu ernten!

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Mal schauen, was uns die Schnecken gelassen haben.

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Möhren und Zwiebeln

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Schönste Bohnen

ernte3Die im Garten sind schon weiter,

Bohnen

Feuerbohnen

an der Hofmauer wachsen sie wie wild,

Bohnenranke

aber hier sieht man noch kaum Schoten, dafür aber Laubfrösche.

Bohnenfrosch
Für den Tee im Winter ein Sieb voller Ringelblumenblüten zum Trocknen.

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Da staunen auch die Gänse gänse

und beobachten aufmerksam, ob nicht vielleicht auch eine kleine Leckerei für sie abfällt.

gans

Für uns gab es eine: Möhreneintopf, mein erster Selbstgekochter und dazu noch aus eigener Ernte.

möhreneintopf

Sehr delikat, aber leider schon alle.
Ich merke, ich bekomme Hunger und sollte wohl mal was essen.

Bis bald

Paula

Auf der Elbe bin ich gefahren

Auf der Elbe bin ich gefahren
in dem wunderschönen Monat Mai…

…nun gut, Mai ist es schon lange nicht mehr, aber etwa da hatten wir die Idee, dass wir doch unbedingt in den Sommerferien mal eine Kanutour auf der Elbe machen wollten. Als mein lieber Gemahl dann auch noch bei ebay Kleinanzeigen einen Verleiher fand, war die Sache besiegelt, es musste nur noch ein Tag gefunden werden. Und so wurde es dann der vergangene Donnerstag.

Vom Kanu Kontor Kathewitz (wirklich sehr zu empfehlen!!!!) hatten wir relativ kurzfristig einen Kanadier mieten können und so ging es Punkt 10.00 Uhr los nach Kathewitz, einem schönen kleinen Örtchen direkt an der Alten Elbe. Die kann man leider nicht befahren, also ging es mit unserem Boot auf dem Auto weiter nach Köllitsch und von dort dann endlich per Paddel weiter.

elbe1Die erste Rast gab’s gleich nach ein paar hundert Metern, denn wir hatten vor Aufregung den Sonnenschutz vergessen. Nachdem alle Nacken und Arme eingecremt waren, verschwand die Sonne natürlich erstmal für die nächsten anderthalb Stunden.

elbe3Wir hatten unser Tun vor den uns verfolgenden Regenwolken wegzupaddeln und das war im übrigen schwerer als erwartet.
Sieht man andere Leute im Kanu vorbeipaddeln, sehen die immer sehr entspannt aus. Sie gleiten meist schnell und gerade den Fluß hinunter.
Wir konnten das nicht. Unsere Bewegung könnte man eher als ein mühevolles Zick-Zack beschreiben, rechtes Ufer, ausweichen, linkes Ufer, ausweichen… zwei mal standen wir auch plötzlich rückwärts.

elbe2Da die Kühe aber trotzdem keine Notiz von uns nahmen, gehe ich mal davon aus, dass sie das schon öfter gesehen haben.

elbe4Etwa da wo die Alte Elbe eigentlich in die Elbe münden würde, fanden wir dann eine schöne Ecke für unsere erste richtige Rast. Der Himmel war inzwischen nur mehr grau aber es gab leckerstes Picknick und die Schwimmwesten hielten uns warm.
Gestärkt sind wir dann so lange gepaddelt, bis wir die Sonne wieder eingeholt hatten um eine nächste Rast in einer schönen Bune zu machen.
Plötzlich war es wieder Sommer und so konnte die Zwecke ein bischen im Sand moddern, während wir uns von der Anstrengung erholten. elbe5Die letzten Kilometer nahmen wir dann ganz entspannt (allerdings immer noch mehr oder weniger im Zick-Zack).

elbe6 elbe7Vorbei an Schafweiden bis nach Torgau, wo die Reise zu Ende war.

elbe8Klar war es nett sich per pedes wieder geradeaus bewegen zu können, aber aufgeben tun wir nicht. Das nächste mal probieren wir zwei Kanus, das funktioniert vielleicht besser.

Bis bald

Paula